Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten

Luis Garavito „La Bestia“

Einer der schrecklichsten Serienmörder der Geschichte ist Luis Garavito, geboren in Kolumbien im Jahre 1957, welcher bei seinem Vater, einem alkoholsüchtigen und missbräuchlichen Mann, aufwuchs. Er vergewaltigte, folterte und ermordete Kinder zwischen acht und sechzehn Jahren in Kolumbien, sowie auch in Ecuador und Venezuela im Zeitraum von 1992-1999. Die nachgewiesene Opferzahl liegt bei 138, man vermutet jedoch, dass die Zahl seiner Opfer über 300 geht.


Luis Garavito war das erste von 8 Kindern. Er wuchs in missbräuchlichen und gewalttätigen Umständen auf. Sein Vater schlug nicht nur ihn und seine Geschwister, sondern auch die Mutter. Die Kinder durften abgesehen von der Schule nicht aus dem Haus. Garavito gab aber auch zu, dass er seine jüngere Geschwister im Schlaf belästigte. Er zeigte schon in jungen Jahren aggressives Verhalten und sollte schon im Alter von 12 Jahren einen Vogel auseinander gerupft haben. Jedoch wurde er im Alter von 12 Jahren wiederholt von einem Freund seines Vaters vergewaltigt und von ihm ans Bett gefesselt und gefoltert. Auch von seinem Nachbar wurde Garavito im Alter von 15 Jahren vergewaltigt.

Mit 16 Jahren zog Luis Garavito aus und war auf sich alleine gestellt, depressiv und alkoholsüchtig. Er verlor immer wieder seinen Job, bis er in eine andere kleine Stadt zog, wo er in einem Supermarkt arbeitete. Es schien als würde er sein Leben wieder in den Griff bekommen. Doch er führte ein Doppelleben.  Er hatte eine feste Beziehung mit einer Frau, die schon zwei Kinder hatte, die er jedoch nie vergewaltigte. Stattdessen vergewaltigte er fremde Kinder. Er hatte jeden Tag 2 Stunden Mittagspause, die er damit verbrachte in den Nachbarsort zu fahren und junge Buben zu vergewaltigen. Nach einer gewissen Zeit verlor er aber auch den Job im Supermarkt. Seine Vergewaltigungen stoppten jedoch nicht, ganz im Gegenteil, er fing nun sogar an seine Opfer zu foltern und verstümmeln mithilfe von Messern und Kerzen.

Garavito bekam mehrmals im Laufe von seinem Lebensweg psychologische Behandlungen und wurde auch des Öfteren im Krankenhaus behandelt, jedoch gab er an, dass er Selbstmordgedanken hatte und nicht das er Kinder vergewaltigte und folterte.

Nachdem er 1984 mit der psychologischen Behandlung abgeschlossen hatte, machte er gleich da weiter wo er aufgehört hatte. Er führte wieder ein Doppelleben, lebte mit einer Frau zusammen und vergriff sich gleichzeitig an fremden Kindern. Er gab sich als Straßenkünstler, Straßenverkäufer oder sogar als Priester aus, wenn er Kinder ansprach. Er lockte seine Opfer an einen abgelegenen Platz und zwang sie Meilen weit in ein Feld oder ähnliches zu laufen, währenddessen er sich betrank. Sobald er sich genug abgelegen fühlte, attackierte er seine Opfer und vergewaltigte, folterte, biss und verstümmelte sie.

Garavito bekam besessen mit Massenmördern, unter anderem auch Adolf Hitler. 1992 spielte er mit dem Ouija Board und eine Stimme solle im gesagt haben, dass wenn er morde, viele Dinge zu ihm kommen werden.

1992 im Herbst ging er nach Kolumbien und begann seinen ersten Mord, im Alter von 35 Jahren. Er folgte einem jungen Teenager aus einer Bar und lockte ihn in einen Wald wo er in vergewaltigte und ermordete. Er hatte seinen Zahn raus geschlagen, seine Füße verstümmelt und seine Genitalien abgeschnitten.

6 Tage nachdem er seinen ersten Mord begann, vergewaltigte und ermordete er einen anderen Jungen. Danach gab es kein Zurück mehr und er mordete ohne Grenzen. Garavito ließ die Morde aussehen, als wären sie von verschieden Kulten getätigt worden, was wahrscheinlich der Grund ist, weshalb er so viele Jungen ermorden konnte. Manche Jungen exekutierte er sogar. Alleine in seinem 37 Lebensjahr tötete er um die 27 Jungen.

Die Polizei suchte Jahre lang nach ihm doch Garavito entkam ihnen immer wieder um ein Haar. Im Jahre 1997 fand die Polizei ein Massengrab mit 36 Jungen. Somit machte die Polizei ein Task Force nur für diesen Killer. Es wurden daraufhin mehrere Massengräber gefunden. In 1998 floh Garavito dann nach Ecuador, da er Angst hatte durch diese Massengräber aufgefunden zu werden.

1999 wurde dann ein Massengrab gefunden, welches Garavito verriet. Man fand seine Brille, Schuhe und Unterwäsche. Durch diese Sachen konnte man ein ungefähres Bild vom Serienmörder herstellen, nämlich wie groß er war, dass er eine Verletzung am Fuß hatte und sogar wie sein Gesicht aufgebaut war. Die Polizei konnte die Verdächtigten auf 25 Personen runter bringen, unter anderem war hier Garavito dabei. Jedoch war er schwer zu finden, da er immer noch herum reiste. Deshalb ging die Polizei zu seiner Schwester, wessen Garavito eine Tasche gab, in der sich Bilder von Kinder, sein Notizbuch und Bustickets von Städten, in denen die Morde gemacht worden waren, befanden. Auch fand die Polizei die Adresse von einer alten Freudin von Garavito und auch sie hatte eine Tasche mit Bustickets, Zeitungsauschnitte von den Berichten der Morden und weiteren Dinge bekommen.

Im April 1999 versuchte Garavito einen weiteren Jungen zu vergewaltigen, welcher sich jedoch sehr wehrte. Ein Obdachloser kam vorbei und half dem Jungen zu entkommen. Die beiden schafften es weg zu rennen. Sie kamen an einen Shop, wo sie sofort die Polizei riefen. Sie konnten Garavito an einem Straßenrand auffinden und er wurde festgenommen.

Obwohl Garavito einen Fake Namen verwand, kam man ihm drauf das er Luis Garavito war, der Mörder von hunderten von Kindern. Er wurde für 118 Kindern angezeigt.

Garavito gab erst nach 18 Stunden Verhör zu, dass er der Mörder der Kinder war. Er sagte er sei von einem Dämonen besessen worden


In Kolumbien gibt es keine Todesstrafe, weshalb Garavito eigentlich für 1.680 Jahre Haft verurteil wurde. Das kolumbianische Strafrecht jedoch erlaubte zu dieser Zeit nur eine Maximalstrafe von 40 Jahren. Er wurde somit für nur 30 Jahre Haft verurteil, da er Gestanden hatte. Er wurde in einem der Schlimmsten Gefängnisse der Welt eingesperrt, dadurch das er jedoch Angst hatte man würde ihn umbringen, da er ein Pädophil war, gab man ihm eine Isolationszelle. Er war ein Vorbildgefangener. Man verringerte also seine Haftstrafe auf nur 22 Jahre – dies heißt so viel wie er könnte dieses Jahr schon wieder frei herumlaufen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: