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Der Zodiac Killer

Ein Killer, der bis heute nie gefasst wurde. Ende der 1960er Jahre trieb der Zodiac Killer im Raum San Francisco sein Unwesen – Laut Behörden ist er für mindestens fünf Morde an meist jungen Paaren verantwortlich, zwei weitere Opfer wurden schwer verletzt, überlebten jedoch. Zodiac selbst schrieb in seinen Briefen, von welchen er ungefähr zwei Dutzend an die Polizei schickte, dass er über 37 Morde begannen habe. Ob dies jedoch stimmt, wird für immer ein Geheimnis bleiben – sowie seine Identität.

Der erste Mord des Zodiac-Killers war am 4. Juni 1963 in Benicia. Er ermordete Robert Domingos und seine Verlobte Linda Edwards, welche eigentlich nur einen kleinen Ausflug an den Strand unternahmen und nie mehr zurückkamen. Die Leichen wurden in einer heruntergekommenen Hütte gefunden, gefesselt und mit Schusswunden, die sie töteten. 1972 wurde eine Verbindung zum Zodiac-Killer hergestellt, davor hatte man keine Spur.

Die Morde die folgten waren nicht weniger schlimm und grauenvoll: am 30. Oktober 1966 ermordete Zodiac ein 18 Jähriges Mädchen in ihrem Auto. Sie wurde durch mehrfache Messerstiche getötet und schlussendlich wurde ihr die Kehle durchgeschnitten. Zodiac schrieb eine Monat nach der Tat an eine Lokalzeitung. In dem anonymen Brief stand, dass er das Mädchen umgebracht hatte. 

Die Morde die folgten waren nicht weniger schlimm und grauenvoll: am 30. Oktober 1966 ermordete Zodiac ein 18 Jähriges Mädchen in ihrem Auto. Sie wurde durch mehrfache Messerstiche getötet und schlussendlich wurde ihr die Kehle durchgeschnitten. Zodiac schrieb eine Monat nach der Tat an eine Lokalzeitung. In dem anonymen Brief stand, dass er das Mädchen umgebracht hatte. 

Am 4. Juli 1969 wurde Darlene Ferrin und Michale Mageau in Vallejo auf einem abgeschiedenen Parkplatz zum Opfer der Zodiac Killer. Michael überlebte den Überfall mit schweren Schusswunden – Darlene starb jedoch bei der Ankunft im Krankenhaus. Um 00:40 ging ein Anruf des Täters bei der Polizei ein, welcher von einer Telefonzelle getätigt wurde. Er sagte er sei der Täter dieses Falles UND der Mörder des Pärchens in Benicia.

Am 27 September 1969 schlug er erneut zu. Er überfiel ein junges Pärchen, welches an einem See saß. Als erstes sah es nur so aus als würde er einen Raubüberfall machen. Er zielte mit der Pistole auf das Paar, forderte sie auf ihm die Autoschlüssel zugeben, band sie nachher fest und stach mit einem Messer auf sie ein und ließ sie dort liegen. Er ging zu ihrem Auto, kratze eine Nachricht an die Autotür mit ihrem Standort und rief anschließend die Polizei um ihnen zu melden, dass er derjenige war, welche für die Morde verantwortlich ist. Der Mann überlebte, die Frau starb im Krankenhaus aufgrund ihrer Wunden.

Zwei Wochen Später am 11 Oktober 1969 erschoss der Zodiac Killer einen 29 Jahre alten Taxifahrer. Dadurch, dass dieses Verbrechen nicht in das Schema der Tötungen des Zodiacs gehörte, dachte man zuerst nicht, dass er der Täter war. Doch auch hier bekam die Zeitung einen Brief, wo der Mörder die Schuld auf sich nahm.

Man geht davon aus das noch mindestens fünf weitere Morde vom Zodiac Killer begangen worden waren.

Die Briefe des Mörders:

Zodiac schrieb mehrere Briefe an Zeitungen, in denen er mit seinen Taten prahlte, Drohungen aussprach und teilweise verspottete er auch die Polizei. Insgesamt sendete er vier verschlüsselte Nachrichten. Diese Codes wurden veröffentlicht, da er damit drohte mehr Leute umzubringen, würden diese nicht in den Zeitungen abgedruckt werden. Der erste Brief konnte innerhalb von 20 Stunden geknackt werden, für andere brauchte man jedoch mehrere Jahre, einer konnte bis heute nicht entschlüsselt werden.

Seit den späten 70er Jahren hört man nichts mehr von ihm – doch es gibt viele die das Rätsel um den Zodiac-Killer nicht loslässt. Es wurden auch ganze Bücher und sogar Filme über ihn verfasst.  

https://www.history.de/news/detail/der-zodiac-killer-ein-ueberblick.html

https://www.biography.com/crime-figure/zodiac-killer

Der mordende Reporter – Vlado Taneski (1952 – 2008)


Vlado Taneski war ein Journalist und Serienmörder aus Mazedonien. Ja, richtig gelesen: Journalist und Serienmörder. Wie man ihm auf die Schliche kam, wie sein Leben aussah und wer der mordende Reporter war, das erfahrt ihr jetzt!

„Jeder fragt sich, wie ich mit so einem Menschen leben konnte. Glauben Sie mir, das frage ich mich jetzt selber.“

Vesna, Ehefrau von Vlado Taneski

1952 begann das Leben dieses Killers, und zwar in Mazedonien. Nach seinem Journalismus-Studium in Kroatien, lernte er seine zukünftige Frau Vesna kennen, mit der er später zwei Kinder haben sollte. Anschließend startete er seine Karriere als Reporter, die länger als 20 Jahre andauerte. Im neuen Jahrhundert begann eine schwere Zeit für Taneski: 2002 beging sein Vater Selbstmord und seine Mutter starb an einer Überdosis; 2003 verlor er seinen Job und 2004 zog seine Frau auf Grund einer Beförderung in einen anderen Ort. Dann begann sein Morden.

Eigentlich nichts auffälliges. Dennoch. Er wurde im Juni 2008 verhaftet, da in seinen Berichten Details standen, die von der Polizei gar nicht veröffentlicht wurden. Also woher sollte er das alles so genau wissen? Und die Ermittler behielten Recht: Seine DNA stimmte mit den DNA-Spuren, die auf den Opfern gefunden wurden, überein.

Er wurde verdächtig, als er über drei ermordete Frauen einen Artikel schrieb. Als dann noch sein Zuhause durchsucht wurde, wurden Pornomaterial, Seile und Fesseln gefunden, die mit denen übereinstimmten, die für die Opfer verwendet wurden, und Wertsachen der drei Frauen, für deren Morde er dann angeklagt wurde. Für weitere Befragungen bereitete sich die Polizei bereits vor.

Doch dazu sollte es nie kommen: Vlado Teneski wurde am 23. Juni 2008 tot in seiner Zelle gefunden. Angeblich sei es Suizid gewesen, er soll sich in einem Wassereimer selbst ertränkt haben.

Aber wen hat er nun umgebracht? Alle drei Opfer waren arm und ungebildete Putzkräfte – genau so wie seine Mutter, welche die Frauen auch persönlich gekannt hatte. Das ist möglicherweise auch der Grund für seine Auswahl.

Mitra Simjanoska (64) verschwand am 16. November 2004, nachdem sie Einkaufen war. Sie wurde am 12. Jänner 2005 gefunden, seit weniger als zwei Wochen tot: erwürgt, gefesselt, gefoltert und vergewaltigt.

Ljubica Licoska (56) verschwand Anfang November 2007, ebenfalls nach dem Einkaufen. Nur wenige Tage nach ihrem Tod wurde sie am 3. Februar 2008 gefunden, ebenfalls erwürgt, gefesselt und vergewaltigt, zusätzlich noch geschlagen.

Zivana Temelkoska (65) verschwand am 7. Mai 2008, nachdem sie eine Falschmeldung erhielt, dass ihr Sohn im Krankenhaus sei. Am 16. Mai desselben Jahres wurde sie – mit Telefonkabeln gefesselt – gefunden: genau wie ihre „Vorgängerinnen“ wurde sie gefoltert, vergewaltigt und erwürgt.

Die 73-jährige Gorica Pavleska verschwand am 30. Mai 2003. Zur Befragung kam es aber nie.


Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Vlado_Taneski#Personal_life

https://www.derwesten.de/politik/preisgekroenter-journalist-soll-ueber-eigene-morde-berichtet-haben-id897768.html

David & Catherine Birnie

Im heutigen Beitrag geht es um einen Fall der ohne den Mut von einem der vielen Opfer noch viel länger andauern und noch vielen weiteren das Leben kosten würde, trotzdem waren nach dem Zeitraum vom 6. Oktober und dem 10. November 1986 vier junge Frauen tot.

Während des Nachmittages des 10. November rannte ein halbnackter Teenager in einen Supermarkt in Fremantle, Australien und erklärte unter Tränen, sie wäre vergewaltigt und in einem Haus im nahe gelegenen Willagee, Australien gefangen gehalten worden.

Das Haus, so fand die Polizei heraus, gehörte David und Catherine Birnie, welche schon bald festgenommen wurden. Es gab keinen Kampf und kaum Leugnen und innerhalb von Stunden beichteten die Birnies die Vergewaltigung und Ermordung von vier Frauen und führten die Polizei dann auch zu den Gräbern ihrer Opfer. Wie Sie lesen können zeigten die Täter in keiner Weise Reue oder Schuldgefühle. Als wäre es eine Selbstverständlichkeit oder doch nicht?

Erstes Opfer war die 22jährige Studentin Mary Neilson gewesen, die zum Birnie Anwesen gekommen war, um ein paar Autoreifen abzuholen, welche David Birnie ins Internet gestellt hatte. Während eines nicht geplanten Angriffes vergewaltigte Birnie die junge Frau während seine Ehefrau zuschaute. Dann fuhren sie das Opfer in den Glen Eagle Nationalpark, wo er sie wieder vergewaltigte, ehe das Paar sie dann gemeinsam erdrosselte, den Leichnam verstümmelte und begrub. Ein Vorfall der verstörend wirkt und man einfach nicht nachvollziehen kann. Hatte die Ehefrau ein Gefühl der Befriedigung, dem Geschlechtsverkehr ihres Mannes mit einer fremden, unwilligen Frau zuzuschauen? Man weiß es nicht!

Nun begannen die Birnies aktiv zukünftige Opfer auszuspähen. Das zweite Opfer, eine 15jährige Anhalterin, wurde mehrere Tage in dem Haus an der Moorhouse Road festgehalten und wiederholt vergewaltigt, ehe Catherine Birnie sie eigenhändig erwürgte.

Noelene Patterson, eine Bekannte der Birnies, wurde in ihr Auto gezwungen und nach Willagee gefahren, wo sie drei Tage Opfer sexueller Erniedrigung wurde, bevor David Birnie sie mit Schlaftabletten betäubte und erwürgte. Am 5. November wurde Denise Brown entführt und zwei Tage lang vergewaltigt, ehe sie in einem Fichtenwald bei Wanneroo erstochen wurde. Ein Mord nach dem anderen! Wie hätte das ein Ende finden können? Drei Tage später entführten David und Catherine Birnie eine fünfte junge Frau, die einen geeigneten Augenblick abwartete um zu fliehen und Alarm zu schlagen.

Die Birnies stehen für eine nur sehr schwer zu verstehende Kategorie von Serienkillern – ein Killerpaar, welche nur gemeinsam eine tödliche Kombination bilden. David Birnie, ein schwächlich ausschauender kleiner Mann, der in Heimen aufgewachsen war, hatte einen fast unersättlichen Sexualtrieb. Er und Catherine waren ein Paar seit ihren Teenagerjahren, als sie erfolglose Einbrecher waren. Nachdem sie aus dem Jugendgefängnis kamen, heiraten sie jeweils andere Partner. 1985 kreuzten sich ihre Wege wieder und Catherine verließ ihren Ehemann und fünf Kinder, um mit dem jetzt geschiedenen David Birnie zusammenzuleben. Richtig. Fünf Kinder! Sie hat ihr eigen Fleisch und Blut links liegen gelassen.

Was waren nun die Konsequenzen. Der Prozessbegann am 3. März 1987 und da die Birnies sich in allen Anklagepunkten für schuldig bekannten, dauerte er auch nur eine halbe Stunde. Beide Angeklagten wurden zu lebenslanger Haft verurteilt – was effektiv ein Minimum von 20 Jahren bedeutet, auch wenn in David Birnies Fall Richter Waller der Meinung war, dass er nicht mehr aus dem Gefängnis gelassen werden sollte – nie wieder.

2005 begann David Birnie in seiner Zelle Selbstmord.

Natürlich gibt es noch einige Einzelheiten zum Tatbestand und zum Paar allgemein zu erfahren. Diesbezüglich verlinke ich hier noch ein sehr interessantes Doku-Video, welches auch bemerkenswerte Details zum Mörderpaar schildert.

Have Fun und bis bald!

Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/David_and_Catherine_Birnie

https://serialkillers.wikia.org/wiki/David_and_Catherine_Birnie

Herbert Richard Baumeister

(1947-1996)

In den 90ern Jahren verschwanden immer wieder Männer, die sich in homosexuellen Bars in Indianapolis aufhielten. 8 Männer über 2 Jahren hinweg verschwanden in Indiana. Trotz intensiver Investigation konnte man Wochen lang nicht herausfinden, weshalb die jungen Männer verschwanden, und wer dahinter steckte. Die einzigen Hinweise die man fand, war dass das Auto, in welches ein vermisster Mann eingestiegen war, kurz bevor man ihn vermisste, blau war, und ein Nummernschild von Ohio hatte.


Eines Tages jedoch rief ein junger Mann namens Tony bei der Polizei an – mit einem verrückten Erfahrungsbericht: Er traf einen weißen Mann, im Alter von ca. 40 Jahren, der sich als Brian Smart ausgab, welcher ihn zurück zu seinem Haus einlud um zu schwimmen. Sie fuhren weit aus der Stadt hinaus, zu einer Farm. Der Pool Raum war voll mit Puppen, welche verkleidet waren und posierten. Brian Smart sagte, er habe die Puppen weil er sich oft alleine fühle und er die Puppen so posieren könne als wäre es eine Party – ziemlich gruselig wenn ihr mich fragt. Brian fragte Tony nachher ob er darauf stehe gewürgt zu werden während dem Sex – wieso auch immer entschied Tony es auszuprobieren. Brian jedoch hörte nicht mehr auf ihn zu würgen, weshalb Tony sich so stellte als wäre er ohnmächtig geworden – als er dann die Augen öffnete reagiert Brian sehr geschockt und Tony machte es aus dem Haus lebend wieder hinaus.  Er war sich jedoch sicher das die vermissten Männer definitiv etwas mit diesem Mann zu tun haben.

Das Problem jedoch: Tony konnte sich nicht wirklich daran erinnern, wo das Haus war, nur die ungefähre Richtung, und dass in der Nähe ein Schild steht, mit irgendwas „Farm“ oben. Der Name Brian Smart gab es nicht.

Die Polizei in Indianapolis rief die Polizei in Ohio an, aufgrund des Nummernschildes, welches oben genannt ist. Die Polizei von Ohio hatte auch etwas dazu beizutragen – sie fanden 1985 bis 1990 Leichen von erwürgten Männer auf einer Straße von Indiana zu Ohio– alle zuletzt in den Homosexuellen Bars in Indianapolis gesichtet. Sie waren sich sicher, dass diese Morde alle zusammen hängen. Aber wieso hatte er aufgehört seine Leichen in einem Staat weiter weg zu entsorgen? Die Polizei dachte, dass dadurch das er nicht gefasst wurde, er immer mehr und mehr Selbstvertrauen entwickelte und seine Leichen immer näher und näher an seinem Zuhause loswird – doch weil er sich nun mehr wohlfühlte, verschwanden auch mehr Männer in kürzeren Zeiträumen, die Leichen konnten jedoch nicht gefunden werden.

Die Polizei fragte herum, ob irgendjemand so einen Ort mit dem Schild kennt und tatsächlich: ein bestimmtes Haus gab es, nämlich die „Fox Hollow Farm“. Dies ist das Zuhause von Julie und Herb Baumeister und dessen drei Kindern. Die Polizei kriegt jedoch keinen Durchsuchungsbeschluss, weil der Richter sagt, dass der Zeuge unzuverlässig sei, auch nach weiteren Beweisen.

Die Polizei fragte herum, ob irgendjemand so einen Ort mit dem Schild kennt und tatsächlich: ein bestimmtes Haus gab es, nämlich die „Fox Hollow Farm“. Dies ist das Zuhause von Julie und Herb Baumeister und dessen drei Kindern. Die Polizei kriegt jedoch keinen Durchsuchungsbeschluss, weil der Richter sagt, dass der Zeuge unzuverlässig sei, auch nach weiteren Beweisen.

Die Polizei machte einen Hintergrundscheck an Herbert und fanden Folgendes: Er hatte 3 jüngere Geschwister, seine Kindheit war ziemlich normal. Jedoch als er ins Teenagealter kam zeigte er immer mehr antisoziales Verhalten, er spielte zum Beispiel mit toten Tieren und erzählte jemanden, dass er wissen möchte wie menschlicher Urin schmeckt. Er wurde mit Schizophrenie und multiple Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, er wurde jedoch nie in Therapie geschickt. 1971 heiratete er Julie und bekam 3 Kinder. Die Farm kaufte er im Jahre 1990 – genau dann als man keine Leichen mehr in Ohio finden konnte. Die Polizei schloss daraus, dass er davor ein zu kleines Haus hatte, um die Körper auf seinem Land zu vergraben, bei diesem großem Haus jedoch,  war dies sehr gut möglich.

Die Polizei wusste, dass sie das Grundstück durchsuchen müssen. Sie bekamen jedoch immer noch keine Erlaubnis, weshalb sie Herbert selbst ansprachen, der jedoch eine Kooperation verweigerte. 3 Monate lang konnten sie nichts dagegen machen, bis sie herausfanden, dass Julie und Herb sich scheiden lassen, weshalb nun Juli alleine auf dem Anwesen wohnte. Also ging die Polizei zu Julie und erzählte ihr alles. Als erstes kooperiert auch Juli nicht, aber dann erinnert sie sich daran, dass ihr Sohn vor einigen Monaten ein Schädelknochen in ihrem Garten fand. Herb sagte dazu nur, dass dies noch von seinem Vater stamme, der Arzt war und Julie verdrängte dies somit aus ihrem Gedächtnis, doch nun kam es ihr verdächtig vor. Außerdem wurde die Scheidung sehr schlimm. Daraufhin ließ Julie die Polizei aufs Grundstück und redete auch mit ihnen. Sie fanden heraus, dass immer wenn die Männer vermisst gingen, war sie mit ihren Kindern im Urlaub, während Herbert Baumeister alleine zu Hause blieb.

Die Polizei startete das Grundstück aufzugraben, und fand insgesamt 11 Körper, ohne Köpfe.

Herbert Richard Baumeister erschoss sich selbst am 07.03.1996 in seinem Auto, bevor man ihn fassen konnte. Er hinterließ zwar einen Abschiedsbrief, jedoch waren die Morde mit keinem Wort erwähnt.


21 Morde schiebt die Polizei ihm zu – bis heute jedoch weiß man nicht genau, welche Morde er begann und welche nicht, und ob es vielleicht sogar noch mehr gab. Auch seine Frau und Kinder können nun nie wirklich wissen, wie ihr Mann und Vater sie so lieben konnte, und gleichzeitig grauenvoll Männer ermorden konnte.

Quellen:

Klicke, um auf Baumeister,%20Herb%20-%20fall,%202005.pdf zuzugreifen

https://people.com/archive/while-julie-was-away-vol-46-no-26/

https://murderpedia.org/male.B/b/baumeister-herbert.htm

Serialkiller Israel Keyes

(1978 – 2012)

Israel Keyes ist vermutlich einer der beängstigenden Namen, die du noch nie zuvor gehört hast.

Israel Keyes lebte in New York und könnte eigentlich dein Nachbar von nebenan: Er hatte schon seit langem eine Freundin und mit ihr zusammen auch einen kleine Tochter. Er war der Familienvater, der gerne im Garten grillte und die Nachbarn auf ein Bier einlud. Doch diese Seite war nicht die einzige: auf der anderen war er nämlich ein brutaler Serienmörder. Zwischen 1997 und 2012 tötete er mehrere Leute, bekannt sind 8 Fälle, doch die Polizei vermutet, dass die Zahl um einiges höher ist, dass er sogar zu den gefährlichsten und brutalsten Serienmörder der USA gehört. Bis 2012 war er der Polizei komplett unbekannt und wurde nicht einmal in Erwägung gezogen, mit vermissten Menschen in Verbindung zu stehen. Doch wie wurde er denn nun gefasst?

Alles begann – eher endete – am 1. Februar 2012. Israel Keyes hat ein neues Opfer gewählt: Samantha Koenig (18). Oder, besser gesagt, einen Ort: ihre Arbeitsstelle. Ein Truck, in dem Kaffee, Süßigkeiten etc. verkauft wurden und einfach am längsten in der Umgebung abends geöffnet hatte. Dort verschwand sie. Dort wurde sie zuletzt lebendig gesehen.


Ihr Verschwinden wird von ihrem Freund bemerkt, der sie von der Arbeit abholen will. Doch er findet keine Samantha. Nirgends. Er denkt sich noch nicht viel zu diesem Zeitpunkt, aber als er plötzlich eine Nachricht mit den Worten hey, I’m spending a couple of days with friends, let my dad know von ihrer Nummer erhält, ist er alarmiert: Er war nun schon über 9 Monate mit seiner Freundin zusammen, und so eine Aktion ist nun gar nicht ihre Art. Er fährt also zu ihrem Vater, der wiederum die Polizei einschaltet und seine Tochter als vermisst meldet.

Die Polizei checkt zu aller erst die Überwachungskameras im Truck. Auf der ist zu sehen, dass Samantha bei der Überreichung eines Kaffees an einen Kunden plötzlich erschrickt und beide Hände in die Luft hält. Ganz langsam bewegt sie sich zu den Lichtschaltern und macht alles dunkel. Dann nimmt sie Geld aus der Kasse und gibt es dem Mann, der eine Skimaske trägt, welcher kurz darauf durch das Theken-Fenster durchkriecht und mit ihr durch die Tür hinausgeht. Danach bewegen sich die beiden außerhalb der Sicht der Überwachungskameras.


Lange Zeit passiert nichts. Die Polizei hat keinerlei Hinweise. Keinerlei Zeugen. Keinerlei Indize auf den Täter. Oder auf den aktuellen Ort, an dem sich Sam befindet.

Eine schreckliche Zeit für ihren Vater und ihren Freund. Doch leider wird sie auch nicht besser.

Über zwei Wochen nach dem Überfall erhält Samanthas Freund endlich eine Nachricht von ihrer Nummer, die sagt, dass sie zu einem nahegelegenen Park kommen sollen. Niemand weiß, was sie dort erwartet. Niemand weiß, was dort geschehen wird. Ob Samantha dort sein wird. Der Entführer. Oder nichts.

Keiner der drei oben genannten Fälle wird war. Als die Polizei am besagten Ort ankommt, finden sie lediglich einen Rucksack mit einer Notiz und einem Bild im Inneren. Der Entführer will Geld. $ 30.000, — sofort auf Samanthas Bankkonto. Und als Beweis, dass Samantha noch lebt, ist auf dem Bild die junge Frau mit einer Zeitung desselben Tages zu sehen. In einem Keller. Gefesselt. Blutend. Rasches Handeln ist nun gefragt: Nachdem die Polizei mit der Bank eine sofortige Benachrichtigung bei einer Geldabhebung ausgemacht hat, überweist sie das Geld und das Warten beginnt.


Es verstreichen wieder mehrere Tage. Nichts passiert. Bis plötzlich drei Abbuchungen innerhalb von drei Tagen in Alaska gemeldet werden. Am 07. März eine in Arizona. Danach in Texas. Und so weiter in den Südwesten der USA.

Natürlich schaut die Polizei nun wieder die Überwachungskameras der jeweiligen Bankomaten an. Und eines ist auf jedem der Videos gleich: Ein weißer Ford. Nun haben sie eine Spur. Polizisten im ganzen Landen suchen nun dieses Fahrzeug. Zum Glück.

Ein Polizist ist gerade auf Streife unterwegs. Und er entdeckt genau diesen weißen Ford, welchem er folgt und nach einer Weile anhält. Im Inneren sitzt ein junger Mann, Mitte 20 bis Anfang 30. Auf die Frage nach der Zulassung und dem Führerschein, überreicht er dem Polizist die Dokumente. Ganz normal. Nicht auffällig. Dennoch macht der Polizist eine Autodurchsuchung. Und er findet erschreckendes. Eine Pistole. Kleidung. Samanthas Handy. Ihre Kreditkarte. Aber keine Samantha. Er weiß nun: Das ist ihr Mann. Mit dem Namen Israel Keyes. Welcher sofort festgenommen wird.


Bei der Befragung wirkt Israel ganz entspannt. Doch den Beamten wird sofort klar: Dieser Mann hat zwei Persönlichkeiten. Wie er sagt, niemand, der ihn kennt, würde ihn wirklich kennen. Er offenbart der Polizei, dass sein Opfer schon fast die ganze Zeit seit dem Übergriff tot war. Er brachte sie von dem Kaffee-Stand zu ihm nach Hause in einen Stadel neben seinem Haus. Im Winter. Er erzählte ihr, dass es ihm nur um Geld ginge, was sie ruhig hielt. Was jedoch nie seine Absicht war. Zumindest nicht seine einzige. Er wollte töten. Er hatte den Drang zu töten.

Nachdem er sie in den besagten Stadel gebracht hat, verlangt er ihr Handy und ihre Bankomatkarte. Nur blöderweise hat Samantha keines der beiden Dinge bei sich. Das Smartphone liegt noch im Coffee-Truck und die Bankomatkarte befindet sich im Auto ihres Freundes. Israel lässt sich davon aber nicht seinen ganzen Plan zerstören, also fährt er kurzerhand zum Ort des Übergriffs und holt das Handy, sein nächstes Ziel ist das Haus des Freundes, dessen Auto vor der Einfahrt steht. Der Verbrecher holt sich also die Karte aus dem Auto, doch dabei wird er vom besagten Freund überrascht, der jedoch zurück ins Haus läuft, um Hilfe zu holen. Als er wieder herauskommt, ist Israel schon weg. Verschwunden. So nah dran. Wie das Ganze wohl ausgegangen wäre, wenn der Freund Keyes geschnappt hätte? Das weiß wohl keiner. Doch ein Menschenleben wäre gesichert gewesen. Wäre, wäre…


Nach diesem riskanten, knappen Vorfall hat es Israel gereicht: Er fährt zurück zu sich nach Hause in den Stadel, misshandelt und vergewaltigt sein junges Opfer und brachte Samantha um. Danach geht er ganz normal in sein daneben gelegenes Haus, in dem sich während der ganzen Zeit übrigens seine Langzeitfreundin und seine junge Tochter aufhielten, vor denen er den ganz normalen Lebensgefährten und Vater spielte. Unfassbar. Dort packt er für eine Reise, die zwei Wochen andauern soll. Während dieser Zeit bleibt die Leiche im Stadel. Nach seiner Rückkehr – Samantha war mittlerweile gefroren von der Kälte und deshalb noch so gut erhalten – machte er das Foto, das er im Park hinterlässt, und benutzt Nadeln, um Samanthas Augen offen zu halten und sie so lebendig aussehen zu lassen. Danach zerstückelte er sie und warf sie an einem See ins Wasser. Bei der Befragung konnte er der Polizei den genauen Ort schildern, an dem sich die Körperteile befanden. Und genau dort waren sie auch noch.

Mit vielen Andeutungen machte er den Beamten auch klar, dass Samantha nicht sein erstes, sondern nur sein letztes Opfer gewesen war. Er gibt über die ganze Zeit im Gefängnis Hinweise auf mindestens acht andere Fälle. Das Schlimme ist, dass er, wenn er über die Morde und Vergewaltigungen sprach, keinerlei Gefühle zeigt. Null Emotionen. Er kannte seine Opfer auch nie. Er wählte einfach einen Ort nach Belieben aus und dort schlug er zu.


Was mich persönlich sehr verwunderte, war, dass er mit der Polizei eine Art Deal vereinbarte: Er würde mit ihnen kooperieren, ihnen alles erzählen, und im Gegenzug verlangt er, sofort nach seinem Urteil exekutiert zu werden. Außerdem sollen seine Vergehen nicht an die Öffentlichkeit kommen. Wegen seiner Tochter. Die solle nicht von dieser Persönlichkeit ihres Vaters mitbekommen.

Doch auch nach diesem Deal braucht er lange, lange Zeit, bis er über weitere Opfer spricht. Namen erwähnt er nie. Auch keine konkreten Taten oder Orte. Nur Hinweise. So wie er sagt, alle Opfer seien nur vermisste Personen mit keinerlei Verbindung zu ihm, genau so war es auch: Kein einziger offener Fall konnte ihm zugeschrieben werden.

Was auch auffällig ist: Seine sexuelle Orientierung war eigentlich – anscheinend – heterosexuell, dennoch vergewaltigte und misshandelte jedes seiner Opfer sexuell. Egal ob Mann oder Frau. Egal ob jung oder alt. Bei seinen Verbrechen zeigte er einfach keinerlei Gefühle. Keinerlei Emotionen.


Endlich erzählte er von einem konkreten Fall: Er deckte einen doppelten Vermisstenfall auf. Ein Ehepaar, Bill und Loraine, verschwanden plötzlich. Wie vom Boden verschluckt. Die Schwester des Ehemanns bemerkte, nachdem beide nicht zur Arbeit erschienen waren, ein zerbrochenes Fenster am Haus des Ehepaars. Keine Spur. Einfach verschwunden. Doch nun konnte die Angehörigen der Beiden endlich abschließen. Natürlich konnte Israel die Polizei auch zum Ort, an dem die Leichen waren, leiten, doch diese Scheune, in der er die beiden versteckt hatte, war in der Zwischenzeit abgerissen. Das Bauteam habe zwar einen starken Verwesungsgeruch wahrgenommen, es jedoch nicht für nötig gehalten, die Polizei zu alamieren.

Die Beamten waren so nah dran. So nah dran, Antworten zu bekommen. Offene Fälle zu lösen. Anderen Familien einen Abschluss geben.

Doch Israel Keyes hatte Anderes im Sinn: Am 2. Dezember 2012 wurde er in seiner Zelle gefunden. Tot. Die Hauptschlagader war durchschnitten. Er hinterließ nichts außer einem vierseitigen Abschiedsbrief, in dem er aber auch keine Antworten gab. Es war eher ein richtig gruseliges Gedicht. Welches nur noch mehr zeigte, wie krank dieser Serienmörder war.

Durch seine Reisen, bei denen er immer neue Opfer tötete oder nächste Morde vorbereitete, konnte die Polizei feststellen, dass seine Mordserie bereits im Jahr 1997 andauerte. Bis 2012. Wie viele Leute wegen Israel Keyes genau sterben mussten, wissen wir nicht. Und werden wir wohl auch nie erfahren. Doch was wir wissen: Er schlug überall in den USA zu und in mindestens fünf anderen Ländern.

Nun frage ich mich, wie viele Leute in Gefahr waren, als dieser Mann wieder einmal den Drang hatte, zu töten. Da er nur die Orte willkürlich auswählte, war jeder gefährdet. Wie viele entkamen so also nur knapp dem grausamen Tod? Wie so ein Psychopath tickt, werden wir wohl nie erfahren, doch immerhin haben wir einen Killer weniger auf der Welt. Auch wenn er alle Antworten mit in den Tod nahm. Doch wenigstens kann er keine weiteren unschuldigen Menschen dorthin schicken.


Quellen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Israel_Keyes#Victims

Das sind wir.

Sei du selbst. Alle anderen sind bereits vergeben.

— Oscar Wilde

Herzlich Willkommen auf meinem Blog.

Ich bin Lin. Mädchen. Schülerin. Bloggerin

Mit diesem Blog begonnen habe ich – ehrlich gesagt – nicht freiwillig. Sondern im Rahmen eines Schulprojektes.

Mit dem Thema Serienmörder habe ich mich das erste Mal aktiv auseinandergesetzt, als ich vier Stunden im Bus neben meiner besten Freundin festsaß. Und besagte beste Freundin war damals schon besessen von dem Kribbeln, der Gänsehaut und der Spannung. So verbrachten wir diese Busfahrt mit Podcasts. Über Mord. Über Gewalt. Über Missbrauch.

Nun habe ich gedacht, es gibt vielleicht ein paar von Euch da draußen, die genau so eine Liebe fürs Lesen haben wie ich, und gerne Gänsehaut spüren. Für all die schreibe ich hier.